Wir posten Sonnenuntergänge überm See und von Ferien am Meer und – Mist, wir müssten eigentlich viel mehr darüber sagen, was hier wirklich Sache ist. Doch das ist schwer. Wir prahlen mit Schönheit und sehen doch Sterben und wir wissen: Eigentlich ist das alles hier ganz schön beschissen. Nicht nur Rotbauchunke oder Orchideen sind bedroht, …

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Nicht Sorge trübte die Sphäre, nur Blühen, Grünen im Gras. So waren wir, was wir so gerne immer gewesen wären – leicht und unbeschwert. Kein Gestern, kein Morgen, so taumelten uns Seinsgleichen hin. Duftlau verführten die Nächte, nicht Schlaf nur Traum stellte sich ein. Tanzend umschwärmten wir Sterne, fassten wir Mut, wir selber zu sein …

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Wer will hier schon wissen, wo es langgeht UND ob es Sinn macht. Am Strand treten wir hin und her, berühren fremde Spuren und fragen nicht woher, wohin. Sommersandwege im Hier und Jetzt? Führen am liebsten zur Pommesbude. Schön vergänglich.

Wo gehe ich hin, wenn ich in Hamburg bin? In New York? In Templin? Wilhelmshaven? Tel Aviv? Ans Wasser, denn da bin ich zuhause. Also bliebe ich gleich da, wenn da nicht immer wieder diese Sehnsucht wäre, dass es woanders schöner sein könnte, es sich noch mehr nach Zuhause anfühlte. Vielleicht sogar eine zauberhafte Heimat …

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Die Tage lösen sich in Luft auf, Stunden verschwinden, Minuten einfach fort, war nicht eben erst Weihnachten? Mit Fotos versuchen wir verzweifelt von der dahinrinnenden Zeit ein bisschen einzufangen, bevor keiner mehr weiß, was da war, vor einer Woche oder einem Jahr. Was war denn da? So könnte es gewesen sein: die Luft ein fliederner …

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Auf der Hollywoodschaukel Modell Basel bin ich schön allein. Sie hat mich im Baumarkt eingeladen Platz zu nehmen. Nun studiere ich staunend schaukelnd die Umgebung, lese Gartenliegen- und Polsterpreise, lausche sanfter Supermarktmusik. So versinke ich in Minuten, bade im Zeitüberfluss und keiner, der weiß wo ich bin. Wann hat es das zuletzt gegeben? Ein überwältigendes Gefühl …

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Der Morgen beginnt rosig, zum Schreibtisch ist es nur ein Schritt, eine Runde Frischluft vor dem Frühstück erlaubt. Arbeit hat einen neuen Anstrich und darf gerne dauern. Wer das jetzt liest hat Zeit, den Sternenhimmel zu bewundern, der uns geschenkt, die Blumen mit Namen anzusprechen, die jetzt erblühen, und einen Baum zu umarmen, der Trost …

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for beginner Wo ein Irgendnirgendwo die Strippen zieht, den Karren weiterkarrt, wo Schienen im Gesträuch. War da nicht ein Geräusch? Des sachten Anfangs sanften Anklang jagt ein böses Brausen und Geknurr. Doch der Weg folgt stur der Spur. Gewitter folgt auf Sturm, dann reißt der Himmel wieder blau. So geh ich hin und bin.