Es sind so Momente, die sich plötzlich ergeben, die mich daran erinnern, wie wir jetzt leben und wie es mal war. Ich streif durch den Rewe und seh die Regale mit Lachs aus dem Nordmeer, die Mango aus Chile, Wein aus Sizilien und wo komm ich jetzt her? Aus ’nem Risikolandkreis, kein Verlassen mehr möglich, …

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… eine Containerladung Zuversicht, einen Berg voll Nichtzurückschauen, eine Meerlänge Mehrmiteinander, Augentrost nach Bedarf und gebe zum Schluss so viel Lieben wie möglich hinzu, vermenge die Zutaten zu einem geschmeidigen Ganzen und verteile es gleichmäßig in einem Kalender. Dann ruhen lassen bis zum 1. Januar. Guten Appetit!

Ohnmächtig, vor Sorgen stumm. Das soll nicht Weihnacht werden. Wo Krankheit lauernd einer Schlange gleich mit gierigem Schlund das Maul aufreißt. Möcht ich es stopfen, ersticken, ersäufen und wieder von vorn! Dass sie freigibt, die sie gepackt, der Liebsten, mein eigen Herz und Blut. Dass gesundet, was verwundet: freudvoll schmecken, riechen, atmen frei, gesund der …

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Blüten wogendes Beet, duftende Flut, das Bad im Bild des Seins perfekter Pracht betört. Betäubt taumelnd träume ich mich fort wohin die Rosen ragen. Schwere Wolken bringen noch mehr Farbe. Als es zu regnen beginnt.